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Vertrauensbeweis in Großenlüder: CDU mit deutlichen Gewinnen klarer Wahlsieger

Nach der Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Endergebnisses herrscht bei der CDU Großenlüder große Freude. Die Christdemokraten konnten ihr Ergebnis um 7,48 Prozentpunkte auf insgesamt 56,61 Prozent steigern. Damit erreicht die CDU ihr selbstgestecktes Ziel von „50 plus x“.

 „Bereits am Sonntagabend stimmten uns die Trendergebnisse zuversichtlich. Dass wir nun so deutlich zugelegt haben, ist ein großartiger Vertrauensbeweis der Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Edgar Möller, Vorsitzender des Gemeindeverbandes und Fraktionschef. „Dieses Ergebnis ist für uns Auftrag und Ansporn zugleich, unsere unaufgeregte und sachorientierte Politik konsequent fortzusetzen.“

Für die stellvertretenden Vorsitzenden Stefan Otterbein und Norbert Printz liegt der Schlüssel zum Erfolg in der personellen Aufstellung. „Unser Wahlergebnis gründet auf der verlässlichen Arbeit der vergangenen Jahre und einem exzellenten Kandidaten-Tableau“, so Stefan Otterbein. Norbert Printz ergänzt: „Unsere Mannschaft bildet die gesamte Gemeinde ab – über Ortsteile, Altersklassen und Berufsfelder hinweg. Dieses breite Meinungsspektrum ist unser Fundament, um Entscheidungen zum Wohle aller Bürger zu treffen.“

Auch nach dem Wahlsieg bleibt die CDU ihrer Linie treu: Investieren, wo es nötig ist, und sparen, wo es möglich ist. „Die Wahlplakate verschwinden nun, die politische Arbeit beginnt sofort“, betont Möller. Konkrete Projekte wie der Umzug des gemeindlichen Bauhofs auf das ehemalige Raiffeisen-Gelände in der Industriestraße sowie die intelligente Nachnutzung des alten Bauhof-Areals beim Feuerwehrstützpunkt stehen bereits auf der Agenda für die kommenden Beratungen.

Trotz der Freude blicken die Verantwortlichen mit einer gewissen Nachdenklichkeit auf die letzten Tage des Wahlkampfs zurück. Hintergrund ist die teils diffamierende und populistische Kritik eines politischen Wettbewerbers an der CDU in den sozialen Netzwerken. „Wir haben uns im Wahlkampf bewusst auf unsere eigenen Schwerpunkte fokussiert und weder Programme noch Personen anderer Gruppierungen kommentiert. Noch im Dezember hatten wir öffentlich das partnerschaftliche Miteinander im Großenlüderer Parlament gelobt“, so Edgar Möller. Dass kurz vor knapp ein anderer Ton angeschlagen wurde, trübe die Stimmung zwar ein wenig, doch das Wahlergebnis spreche eine eindeutige Sprache: „Die Bürgerinnen und Bürger haben diesen Stil abgestraft. In Großenlüder ist kein Platz für Populismus; die Menschen wollen authentische Sachpolitik.“

In den kommenden Tagen werden die Parteigremien das Ergebnis eingehend analysieren und die personellen Weichen für die konstituierende Sitzung am 16. April 2026 stellen. Ziel ist es, mit einer starken und motivierten Mannschaft in die neue Legislaturperiode zu starten.