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Prüfantrag Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) im Bereich des Bauhofs

Die Gemeinde Großenlüder hat eine ca. 8.837 m² große Fläche von der Raiffeisen Waren GmbH erworben. Auf dieser befinden sich mehrere Hallengebäude, die für die weitere Entwicklung eines gemeindlichen Bauhof zukünftig entwickelt und genutzt werden soll, jedoch baulich entsprechend angepasst werden müssen.

Die Fläche liegt am Ortsrand von Großenlüder an der Industriestraße 18, verkehrsgünstig und in unmittelbarer Nähe zu der Nachbargemeinde Bad Salzschlirf. Diese Lage eröffnet eine attraktive Möglichkeit zur interkommunalen Nutzung.

Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte kann eine gemeinsame Nutzung von Infrastruktur erhebliche Synergieeffekte mit sich bringen – etwa durch gemeinsame Materiallagerung, koordinierte Einsatzplanung oder gebündelten Maschineneinsatz. Dabei ist nicht erforderlich, dass alle beteiligten Kommunen bereits in naher Zukunft ihren eigenen Bauhof ersetzen – vielmehr geht es darum, die langfristige Perspektive eines kooperativen Ansatzes rechtzeitig auszuloten.

Eine solche Zusammenarbeit kann helfen, Kosten zu senken, Effizienz zu steigern und den Fachkräftemangel im technischen Bereich gemeinsam zu begegnen.

Der Gemeindevorstand wurde durch den Antrag der CDU-Fraktion von der Gemeindevertretung einstimmig damit beauftragt, mit den Nachbargemeinden Bad Salzschlirf und Hosenfeld Gespräche aufzunehmen, um deren grundsätzliche Bereitschaft sowie die Machbarkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich Bauhof vorzuschlagen und gemeinsam zukunftsfähig zu entwickeln.

Insbesondere soll geklärt werden, ob Interesse an einer gemeinsamen Bauhofstruktur besteht, welche Anforderungen oder Bedarfe seitens der Nachbargemeinden bestehen und welche möglichen Synergien durch eine Zusammenarbeit erzielt werden könnten.

Die Ergebnisse der Gespräche sollen der Gemeindevertretung zur weiteren Beratung vorgelegt werden.